Der finanzielle Spielraum der Studenten ist oft auch sehr eingeschränkt. Wer kein wohlhabenes Elternhaus im Rücken hat, muss neben dem Studium etwas hinzuverdienen und vor allem sparsam sein. Zu den Studiengebühren kommen Mietkosten für die eigene Wohnung und die Kosten des alltäglichen Lebens. Zu den Fixkosten gehören natürlich auch die Versicherungsbeiträge, deshalb sollte man bei der Frage nach den notwendigsten Versicherungen auch immer den studentischen Geldbeutel im Auge behalten. Ein Versicherungsvergleich lohnt sich daher auf jeden Fall. Viele Anbieter haben spezielle Tarife für junge Leute, die um einiges günstiger sind als die normalen Tarife. Sparen sollte man nicht am Versicherungsschutz, sondern vielmehr an teuren Policen – der Versicherungsvergleich deckt diese auf!
Krankenversicherung und Versicherungsvergleich:
Der Beitrag zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung der Studenten (KVdS) richtet sich nach dem bundesdeutschen Sozialhilfesatz und ist in ganz Deutschland gleich hoch. Das heißt, es gibt keine Beitragsunterschiede zwischen den verschiedenen Krankenkassen. Einen Versicherungsvergleich kann man sich hier also sparen.
Der seit 01.07.2009 gültige Beitragssatz für die Krankenversicherung beträgt einheitlich 53,40 € und für die Pflegeversicherung 9,98 € (für kinderlose Studenten ab 23 Jahren 11,26 €) pro Monat.
Die Kosten pro Semester betragen also gesamt 380,28 € bzw. 387,96 €.
Die Beiträge sind im Voraus zu entrichten. Einige Krankenkassen verlangen den Gesamtsemesterbeitrag, andere vereinbaren eine monatliche Zahlungsweise.
Die Beiträge zur Krankenversicherung sind alters- und geschlechtsabhängig, Frauen zahlen grundsätzlich etwas mehr als Männer. Je früher man einen Tarif bei einer privaten Versicherung abschließt, desto besser – mit steigendem Eintrittsalter steigt auch der Beitrag. Den privaten Krankenversicherungsschutz bekommt man ab ca. 50,- € im Monat. Obwohl die Beiträge der privaten Krankenversicherer nahezu gleich sind, kann sich ein Versicherungsvergleich lohnen.
Haftpflichtversicherung und Versicherungsvergleich:
Die private Haftpflicht ist oft bis zum 25. Lebensjahr über die Eltern abgesichert. Es kann aber nie schaden, zu überprüfen, ob der Versicherungsschutz auch nach einem Auszug noch gilt und ob die Deckungssummen im Vertrag der Eltern auf dem neuesten Stand sind - im Schadenfall haftet man nämlich in unbegrenzter Höhe.
Für den Fall, dass man einen eigenen Vertrag abschließen möchte, muss man keine überdimensionalen Kosten erwarten. Viele Versicherer bieten spezielle Tarife für junge Leute, die man für einen Jahresbeitrag von ca. 50,- € bekommt. Beim Versicherungsvergleich findet man den günstigsten Anbieter. Wem das noch zu viel ist, kann auch abklären, ob der Einschluss einer Selbstbeteiligung möglich ist. Wer bereit ist, Schäden bis z. B. 250,- € selbst zu zahlen, kann noch mal kräftig sparen. Eine Beitragsersparnis von bis zu 25 % ist keine Seltenheit.
Unfallversicherung und Versicherungsvergleich:
Wer die Beiträge für die Unfallversicherung niedrig halten möchte, der sollte einen Versicherungsvergleich starten und sich zunächst einmal auf die Hauptaufgabe dieser Versicherung beschränken. Wichtig ist, dass man im schlimmsten Fall, nämlich dem Invaliditätsfall, ausreichend abgesichert ist. Zusatzleistungen wie ein Krankenhaustagegeld oder Erstattung der Kosten für kosmetische Operationen machen die Police nur unnötig teuer.
Alle, deren Eltern nicht sowieso schon vor Jahren eine Unfallversicherung abgeschlossen haben, können sich für ca. 80,- € im Jahr (Versicherungssumme: 100.000,- €) gegen die Kosten von Unfallfolgen schützen. Da die Beitragsunterschiede enorm sind, ist ein Versicherungsvergleich auf jeden Fall sinnvoll.
Berufsunfähigkeit und Versicherungsvergleich:
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sollte man möglichst zu Beginn des Studiums abschließen. Nicht nur weil man dann ein günstigeres Eintrittsalter und einen positiven Gesundheitszustand hat, sondern auch weil man im Falle einer Berufsunfähigkeit keine staatlichen Leistungen erwarten kann.
Je nach Alter, dem angestrebten Beruf und der Versicherungssumme kann man als Student mit ca. 20,- bis 50,- € im Monat für den Fall der Berufsunfähigkeit vorsorgen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist zwar ein wenig teurer als die Unfallversicherung. Aber es ist zu empfehlen, diese, sobald die Finanzen es erlauben, abzuschließen. Günstige Versicherungstarife findet man über einen direkten Versicherunsvergleich. Eine Hinterbliebenenabsicherung ist übrigens für die meisten Studenten oft nicht angebracht, es sei denn, es gilt bereits eine Familie zu versorgen.
Hausrat-, Krankenhaustagegeld-, Risikolebens- und Rechtsschutzversicherung – mit einem Versicherungsvergleich die günstigsten Tarife finden
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Nicht, dass diese Versicherungen überflüssig wären, sie sind aber aufgrund des schmalen Budgets für die meisten Studenten eine Art Luxus. Nicht unbedingt lebensnotwendig, aber doch manchmal sinnvoll. Und eine günstige Versicherung (Versicherungsvergleich) findet man immer!
Für den Hausrat einer 50 qm großen Wohnung schwanken die Monatsbeiträge zwischen 3,- und 12,- €. Einen Krankenhausaufenthalt kann ich ein 20jähriger Mann mit ca. 6,- € im Monat versüßen und erhält dafür ein Krankenhaustagegeld in Höhe von 50,- € pro Tag. Für den Beitrag spielt wieder einmal das Eintrittsalter eine entscheidende Rolle.
Für die günstigste Art der reinen Hinterbliebenenabsicherung in Form einer Risiko-Lebensversicherung muss man beim günstigen Anbieter etwa 4,50 € im Monat aufbringen, und die Rechtsschutzversicherung schlägt mit ca. 6,- € zu Buche.